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Liebe Eltern und Schüler*innen,

wir hoffen, dass ihr/Sie die erste Phase der Schulschließung gut überstanden habt. Mit diesem Anschreiben möchten wir euch Schüler*innen und Ihnen als Eltern einige Hilfen und Unterstützungsangebote für die kommende Zeit zukommen lassen. Dies betrifft vor allem die Kinder und Jugendlichen, die noch nicht wieder zur Schule kommen dürfen.

Geregelter Tagesablauf:

In dieser Zeit ist es entscheidend, dass Sie und ihr euch an ein geregeltes Tagesraster gewöhnt. Dieses sollte individuell miteinander ausgehandelt und festgeschrieben werden, z.B. in Form eines Wochenplans. Als Anregung könnten Sie/ihr euch an folgenden Punkten beispielhaft orientieren:

  • Ausreichender Schlaf (nicht zu spät ins Bett gehen und nicht zu spät aufstehen)
  • Feste Aufstehzeit, z.B. 8 Uhr
  • Nahrhaftes, gesundes Frühstück als Basis für den Tag
  • Etwas Bewegung an der frischen Luft
  • Lerneinheit: Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie lange es realistisch am Stück, konzentriert diese Einheit ausführen kann. Hier ist wichtig: Es gibt einen klaren Anfang und ein klares Ende, entweder zeitlich oder nach den jeweiligen Aufgaben/Inhalten orientiert.
  • Großzügige Pause: z.B. gesundes Mittagessen, Sozialkontakte (über Telefon, Whatsapp, Bewegung (am besten draußen), ausruhen/chillen, kreative Tätigkeiten wie malen, basteln, puzzlen, musizieren
  • Lerneinheit (siehe oben)
  • Ritualisierte Familieneinheit: gemeinsame Unternehmungen wie Rad-oder Wandertouren, gemeinsam einen Film gucken, Spiele spielen, usw. grillen
  • Sozialkontakte (siehe oben)
  • Selbstreflexion (z.B. Tagebuch, Briefe oder Geschichten schreiben)
  • Zu fester Zeit ins Bett gehen

Sollte es Probleme oder Fragen zu Alltags- und Lernstrukturen geben, können Sie/ihr sich gerne an die Klassenlehrer*innen oder/und den Schulsozialarbeiter Herrn Jan Weckauf (Tel.: 0163-3705724, Email: beratung-weckauf@web.de) wenden.

Wichtige Hinweise:

Wie bereits in unserer Informationsveranstaltung „Gefahren im Netz“ hingewiesen wurde, ist besonders in der aktuellen Zeit ein maßvoller, geregelter und kontrollierter Umgang mit den sozialen Medien wichtig.

Das heißt:

  • Zeitlich begrenztes Onlinespielen und Chatten unter Beachtung der Altersfreigabe
  • Regelmäßiger Einblick der Eltern in Whatsapp-Gruppen der Kinder, etc. (AGBs ab 16 Jahre!) zur Vermeidung von Panik, Gerüchten, Streitigkeiten etc.

Sollten hierbei Konflikte oder Probleme erkennbar werden, sprechen Sie/ihr miteinander. Nutzen Sie und ihr gegebenenfalls folgende Netzwerke: Freunde andere betroffene Eltern, Verwandte, Klassenlehrer*innen, Schulsozialarbeiter oder auch den schulpsychologischen Dienst.

Weitere wichtige Telefonnummern:

Bürgertelefon der Stadt MG bei Fragen um das Thema „Corona“:
02161 – 25-54321

Corona Krisen-Hotline für Alleinerziehende: 0201- 82774-799

Schulpsychologischer Dienst der Stadt MG:
02161 – 25-54370 (08.00 Uhr bis 12.00 Uhr werktags)

Beratungszentrum für Ehe-, Familien-, Lebens-, und Glaubensfragen MG:
02161 – 898788

Städtische Erziehungsberatungsstelle MG:
02161 – 25-54344

Beratungszentrum für Kinder, Jugendliche und Familien der Diakonie MG:
02166 – 128060

AWO Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:
02166 – 39967300

LVR Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie Viersen (Ambulanz):
02162 – 9631

Deutscher Kinderschutzbund MG:
02161 – 293948

Frauenhäuser MG:
02161 – 15449
02166 – 16041

Polizei MG (z.B. bei häuslicher Gewalt):
02161 – 29-0 oder 110

Zornröschen e.V. MG (bei sexuellem Missbrauch):
02161 – 208886

 Ärztlicher Notdienst MG:
116117

Städtisches Elisabeth-Krankenhaus MG - Kinderklinik:
02166 – 394-0

In dringenden Fällen der akuten Kindeswohlgefährdung wenden Sie sich bitte an den Bereitschaftsdienst des städtischen Jugendamtes Mönchengladbach unter folgender Nummer: 02161 – 25-9559.
Sollte diese Nummer nicht besetzt sein, wenden Sie sich bitte an die Leitstelle der Polizei.

Sonstiges:

Denkt auch an die Zeit nach der Krise und formuliert realistische Vorhaben, Wünsche und Pläne für die Zeit danach! Auch in der Krise gibt es viel Positives. Sucht danach, macht es euch bewusst, redet miteinander darüber.

Vielleicht fallen euch auch (soziale) Aktionen und Vorhaben ein, die ihr für unsere Gemeinschaft/Gesellschaft tun könnt (als Beispiel: Einkäufe für Ältere, Kranke, Bedürftige erledigen, anderen durch tolle und kreative Ideen/Aktionen eine Freude bereiten, sportliche Wettbewerbe, etc.

Bleibt mit euren Freunden, Klassenkameraden und Bekannten in regelmäßigen Kontakt und hört euch auch z.B. alternative Alltagsideen an.

Achtet dabei immer auf ausreichend Abstand und eure eigene Sicherheit!