Scroll To Top

Aktuelle Information der Stadt zum Corona-Virus

Corona-Virus: Informationen für Sie

https://www.moenchengladbach.de/Corona-Infos

Ärzte, Kliniken und die Stadt Mönchengladbach arbeiten eng zusammen, um die  medizinische Versorgung sicherzustellen und die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen.

Die Zahl der bestätigten Fälle nimmt wie erwartet auch in NRW zu. Dennoch schätzen Experten die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland zur Zeit als gering bis mäßig ein. Die Erkrankung verläuft bisher meist undramatisch.  

Die Situation wird dadurch erschwert, dass derzeit viele Menschen an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt leiden. Dies muss grundsätzlich kein Anlass zur Sorge sein.

Das Gesundheitsamt, die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte bitten Sie, mit Erkältungssymptomen nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufzusuchen oder die Notfallnummern (110/112) zu blockieren.

Was können Sie tun?

Fragen Sie sich zunächst selbst, ob sie zur Risikogruppe gehören: 

Wenn Sie Symptome wie Husten, Schnupfen, Durchfall, Halskratzen und Fieber haben und

  • es in jüngerer Zeit einen Aufenthalt in einem Risikogebiet gab oder
  • es zu einem Kontakt mit einem bestätigten Corona-Erkrankten oder Corona-Verdachtsfall kam, ist eine genaue ärztliche Abklärung erforderlich.

Sie sollten in diesem Fall nicht ohne telefonische Anmeldung eine Praxis, ambulante Notdienstpraxis oder Krankenhausambulanz aufsuchen.

Wenn Sie nach der sorgsamen Beantwortung der oben genannten Fragen unsicher sind oder tatsächlich ein Risiko auf eine mögliche Corona-Infektion für sich festgestellt haben, sollten sie entweder ihren Haus-/Facharzt oder die kostenlose Arztrufnummer 11 6 117 (ohne Vorwahl) anrufen. Hier hilft medizinisches Fachpersonal bei der Klärung weiterer Fragen. Es kann in kurzer Zeit einschätzen, ob ein Risiko besteht und ein Test notwendig ist.

Die Lage in Mönchengladbach

Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen

UPDATE 29.02.2020 / 19:30 Uhr: Lehrkraft der Katholischen Grundschule Holt hat sich mit dem Coronavirus infiziert

Der Verdacht, dass sich eine Lehrkraft der Katholischen Grundschule Holt mit dem Coronavirus infiziert hat, hat sich am heutigen Samstag bestätigt. Das Testergebnis war positiv.

Die Katholische Grundschule Holt sowie der Teilstandort Günhoven bleiben bis zum 15. März geschlossen. Die Lehrkraft, die sich bereits seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne befindet, hatte vorher an einem Unterrichtstag Kontakt zu den 3. Klassen am Standort Holt sowie zum gesamten Lehrerkollegium.

  • Die rund 70 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen sowie das 30-köpfige Lehrerkollegium und das übrige Personal der Schule bleiben in häuslicher Quarantäne.
  • Die Grundschule Holt bleibt bis zum 15. März geschlossen.
  • Der Teilstandort Günhoven bleibt vorsorglich ebenfalls bis zum 15. März geschlossen, obwohl das Risiko einer Infizierung dort sehr gering ist, weil die betroffene Lehrkraft dort nicht unterrichtet hat.

Geschwisterkinder der betroffenen Schüler können weiterhin andere Schulen oder Kindergärten besuchen. Die Eltern der unter Quarantäne stehenden Kinder stehen nicht unter Quarantäne.

Sollten Symptome beim beobachteten Kind auftreten, werden die Eltern gebeten, den Kinderarzt oder bei Nichterreichbarkeit den kinderärztlichen Notdienst 02166-39436990 telefonisch zu kontaktieren. Die Familienangehörigen sollten dann auch zu Hause bleiben bis zur Klärung der Sachlage.

Alle anderen Schüler bleiben zu Hause, weil der Unterricht wegen der unter Quarantäne stehenden Lehrer nicht erteilt werden kann. Insgesamt besuchen 375 Kinder in 15 Klassen die KGS Holt, davon 90 den Teilstandort Günhoven.

Die Eltern und Mitarbeiter der Schule wurden am Nachmittag über die Maßnahmen informiert.

Zurück