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Besuch der Ausstellung „Joan Miró“ in Düsseldorf

Besuch der Ausstellung „Joan Miró“ in Düsseldorf

Am 23.9.15 fuhr unsere Klasse 7d nach Düsseldorf ins Museum K20 zur Joan Miró Ausstellung und nahm an einer 90-minütigen Führung teil.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und durch die Ausstellung geführt. Während der Führung haben wir viele originale Bilder von Joan Miró betrachtet und versucht, sie zu interpretieren. In vielen seiner Bilder haben wir die „wiederkehrenden Merkmale“ seiner Stilrichtung entdeckt. Am spannendsten und interessantesten war jedoch die Bildinterpretation. Dabei ist uns klar geworden, dass es keine eindeutige Bildinterpretation seiner Bilder gibt, sondern alles im Auge des Betrachters liegt.

Lebensgeschichte von Joan Miró

Joan Miró wurde am 20. April 1893 in Barcelona geboren. Sein Vater war Uhrmacher und Goldschmied. Seine Mutter wurde auf Mallorca geboren und zog nach einiger Zeit nach Barcelona. Er war bereits im Kindesalter schon ein sehr begabter Maler. Er vernachlässigte seine Hausaufgaben und wandte sich lieber dem Malen zu. Mit 8 Jahren malte er sein erstes Bild „ Der Hühneraugendoktor“.

Sein Vater aber bestand darauf, dass er die Handelsschule besuchte. Doch er besuchte in seiner Freizeit die Kunstschule. 1911 erkrankte Miró an einer sehr schweren Krankheit, weil er sehr unglücklich war. Sein Vater musste erkennen, dass sein Sohn für den kaufmännischen Beruf nicht geeignet war. Mirós Vater kaufte in Montroig, in der Nähe von Barcelona, ein Landhaus. Dort konnte sich Miró von seiner Krankheit erholen. Nach einem Jahr kehrte er nach Barcelona zurück. Er konnte seine Eltern davon überzeugen, Maler zu werden. Er lernte, Formen zu ertasten und mit geschlossenen Augen zu malen. Dies erlernte er bei dem Künstler Gali. Das Landhaus in Montroig blieb Mirós kreative Erholungsoase, ein Leben lang! Er verbrachte viele Sommer dort und malte 1922 das Bild „Bauernhof“, das er mit vielen liebevollen Details seines Montroiger Landhauses ausstaffierte. Miró reiste viel und lernte andere Künstler kennen, aber erst nachdem sein Vater gestorben war, heiratete der Künstler und gründete eine Familie im Alter von 37 Jahren. Als 1936 auch in Spanien der zweite Weltkrieg ausbrach, zog Miró mit seiner Frau und Tochter nach Paris.

Es bedrückte ihn, dass der Krieg die Besuche auf seinem Landsitz in Montroig unmöglich machte. Erst 1940 kehrte er nach Spanien zurück, wo seine Schaffenskraft erneut aufflammte.

Miró hat unglaubliche viele Bilder, Skulpturen und Collagen angefertigt, viele wurden weltberühmt. Auch wenn man nicht immer sofort erkennen kann, um was es sich auf seinen Bildern handelt, arbeitete Miró stets strukturiert und mit einem genauen Plan. Er arbeitete hart an seinen Bildern, bis alles so war, wie er es wünschte.

1983, am 2. Weihnachtsfeiertag, starb Miró auf Mallorca und wurde in Barcelona im Familiengrab begraben.

Von Alexander, Nico, Gabriel, Jan und Christoph

von Administrator

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