Vanitas-Stillleben EF

Vanitas-Stillleben EF

Stillleben, die uns unsere Vergänglichkeit und auch unsere Endlichkeit moralisierend vor Augen führen nennt man Vanitas-Stillleben.

Die große Blüte erlebte dieses Thema in der Zeit des Barock. Neben Sinnbildern der Vergänglichkeit –wie Sanduhr oder Totenschädel – finden sich auch oft Dinge, deren Wert nur scheinbar beständig ist, wie z.B. Schmuck, Münzen oder Bücher. Luxus und Genuss werden dem Betrachter vor Augen geführt, um ihn daran zu erinnern, dass auch dieses vergänglich ist und das Streben danach auch keinen beständigen Wert hat.

Wie müsste heute ein Vanitas-Stillleben aussehen? Welche kurzweiligen Genüsse lieben wir heute, deren Vergänglichkeit man dem Betrachter von Augen führen kann? Was hat Bestand in meinem Leben und ist wirklich wichtig?

Die Zeichnungen der Schülerinnen und Schüler sollen zum Betrachten und Nachdenken anregen.

Das andere Ich

Das andere Ich

Selbstporträts spielten schon immer einer wichtige Rolle in der Kunst und im Leben von uns Menschen.

Heutzutage sind `Selfies´ kaum noch aus dem modernen Alltag wegzudenken – wobei diese jedoch oft stereotypen Schemata folgen.
Ausgehend von davon weniger beeinflussten Fotoporträts erstellten die Schüler/innen des 11. Jahrgangs weitgehend naturalistische Bleistiftzeichnungen, wobei ein Bildausschnitt ausgetauscht wurde durch die expressive Darstellung einer unbekannten/unsichtbaren Seite ihres Ichs.
So wurden Ergebnisse erzielt, die jenseits gängiger Selbstdarstellungsweise eindrucksvoll ein anderes Ich zeigen.

Wettbewerb „Auf der Flucht“ des Martin-Gauger-Preises

Im Rahmen des Kunstunterrichts haben die Schüler/innen Bilder im Format 40 cm x 60 cm mit Acrylfarben auf Leinwand zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Auf der Flucht“ des Martin-Gauger-Preises gemalt.

Die Betrachter der Kunstwerke sollen sich mit den vielfältigen schweren Seelennöten der Flüchtlinge auseinandersetzen, um deren Situation besser begreifen zu können. Hierzu sollen auch kurze erläuternde Texte für jedes Kunstwerk beitragen.